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Was tun bei Immunschwäche und Infektanfälligkeit?

Symptome und Beschwerden eines geschwächten und anfälligen Immunsystems

Von einer Immunschwäche oder erhöhter Infektanfälligkeit spricht man, wenn bestimmte Beschwerden in Kombination mit Infektionen immer wieder auftreten. Dazu können zum Beispiel wiederholte Erkältungen oder eine Abfolge von Blasenentzündungen gehören.

Wenn hier Hausmittel nicht anschlagen, wenn ohne dauerhaften Erfolg wiederholt Antibiotika verordnet wurden und wenn die Ursachen für Ihre Beschwerden rätselhaft bleiben, könnte eine gründliche Untersuchung auf Immunschwäche als Ursache weiterhelfen.

Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn folgende Symptome und Beschwerden vermehrt und kombiniert auftreten:

  • häufige Halsentzündungen und Schluckbeschwerden, mehrmals im Jahr „grippale Infekte“ oder fiebrige Erkältungskrankheiten
  • vermehrte Blasenentzündungen
  • andauernde oder wiederkehrende Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung) und Magen-Darm-Beschwerden (Blähungen, Unwohlsein)
  • regelmäßiges Sodbrennen (aufsteigende Magensäure, saures Aufstoßen)
  • langwierige oder wiederholte Entzündungen in den Gelenken und/oder den Nasenschleimhäuten
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Schwindel und Kreislaufprobleme
  • Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen.

Fieberthermometer

Mögliche Ursachen für Immunschwäche und Infektanfälligkeit

Die entscheidende Maßnahme zur Linderung der Symptome Ihrer Infektanfälligkeit und zur Stärkung Ihres Immunsystems ist die Suche nach den Ursachen für seine Schwächung. Solche sich gegenseitig bedingenden Ursachen können beispielsweise sein:

  • Infektionen in Kombination mit Störungen körperlicher Funktionen
  • Verdauungsstörungen
  • Störungen der Körperorgane
  • Störungen des Stoffwechsels und
  • Infektionen mit unerkannten oder unbehandelten Erregern.

Ist der Körper erst geschwächt, dann können selbst körpereigene Mikroorganismen durch Fehlbesiedelung in Organen die Immunschwäche und damit die Infektanfälligkeit durch Erreger von außen verstärken.

Verdauung, Organfunktionen, Stoffwechsel und Infektionen

Werden Mikroorganismen auf diese Weise zu Erregern, können sie den Körper über lange Zeit schädigen. Sie können das Immunsystem massiv irritieren und überfordern, ohne dass dies sofort erkennbar ist. Bakterien, Hefen (Pilze) und Parasiten sind zusammen mit Viren die Krankheitserreger, gegen die das Immunsystem die Abwehr bildet. Dabei sind eine gesunde Verdauung, gut funktionierende Organe und ein stabiler Stoffwechsel die Basis für einen guten Abwehrerfolg.

Bakterien wie z. B. Helicobacter pylori und Klebsiella pneumoniae, krankmachende Hefen wie Candida albicans und andere pathogene Candida-Species, Parasiten wie Protozoen und Würmer können Organfunktionen nachhaltig schädigen. Die potenziellen Folgen: eine gestörte Verdauung und ein gestörter Stoffwechsel. Diese wiederum können es weiteren Erregern erleichtern, sich anzusiedeln.

Zwischen Verdauungsarbeit, Organfunktionen, Stoffwechsel und Mikroorganismen gibt es also positive und negative Wechselwirkungen. Pathogene, d. h. krankmachende Keime sind für die negativen Wechselwirkungen mitverantwortlich. Die Ursachen für eine Immunschwäche können genau darin liegen.

Aufgrund dieser Zusammenhänge basiert die Ursachenforschung für Immunschwäche und Infektanfälligkeit auf folgenden drei Pfeilern:

1. Verdauung
2. Organ- und Stoffwechselfunktionen
3. Mischinfektionen und Fehlbesiedlungen

Zentrifuge

Immunschwäche und Infektanfälligkeit: Der ursachenmedizinische Ansatz

Bei Infektanfälligkeit und Immunschwäche bietet die Normamed-Ursachenmedizin eine kombinierte Diagnose- und Therapiemethode, um die jeweiligen individuellen Ursachen aufspüren und im gegebenen Fall behandeln zu können.

Ihr Normamed-Vertrauensarzt klärt nach Normamed-Diagnose-Standards mögliche körperliche Gründe ab. Die umfangreiche, eigens entwickelte Diagnose-Methode folgt einem normierten Ablauf. Im Rahmen eines festgelegten Untersuchungsmusters werden im Check-up klar definierte Qualitätsrichtlinien beachtet.
Puls messen

Ursachenmedizin bedeutet:

Zur Klärung der Wechselwirkungen zwischen Infektionen, Verdauungs-, Organ- und Stoffwechselstörungen werden die wertvollen und bewährten Maßnahmen der westlichen Fachmedizin und der TCM verbunden:

  • Infektiologische Untersuchungen aus der Mikrobiologie,
  • bildgebende Diagnostik wie Ultraschall und
  • Puls- und Zungen-Diagnostik aus der TCM werden zu einer ursachenmedizinischen Methode vereint (s. Übersichtsschema).

Schema Ursachenmedizin